Heureka Nanoversiegelung

Ist die Verwendung einer Nanoversiegelung gefährlich?

Wie jede neue Technologie ist der Einsatz von Nanotechnologie mit Chancen und Risiken verbunden. Während die meisten Firmen und Marketingleute nur die Chancen und Möglichkeiten bewerben gehen die Risiken und Gefahren meist unter oder werden bewusst verheimlicht.
Wir von Heureka nano dagegen bemühen uns, Ihnen ein vollständiges Bild von Nanotechnologie im Allgemeinen und Nanoversiegelungen im Speziellen aufzuzeigen. Daher zeigen wir Ihnen auch die andere Seite der Medaille.

Wie sieht es also nun aus mit den Gefahren und Risiken?

In den Medien wird dieses Thema kontrovers diskutiert. Es existieren einige Meldungen, die auf gewisse Gefahren durch lungengängige Partikel sowie Zusatzstoffen in Lebensmitteln hinweisen und Verbraucher warnen, ebenso wie solche, die diese wiederum relativieren. Fakt ist: das Thema ist noch nicht vollständig erforscht, um klare Aussagen machen zu können.

Das Umweltbundesamt hat im Oktober 2009 ein Papier herausgegeben, in dem die Risiken und Chancen erläutert werden. Der Tenor auch hier: Es ist noch zu wenig erforscht.

Aus diesen Gründen wurden zwei große Forschungsprogramme, „Nanocare“ und „Nanonature“ vom Bundesforschungsministerium ins Leben gerufen, um die Risiken besser beurteilen zu können. Auch das Umweltbundesamt selbst hat sich eine Forschungsstrategie zur Risikoeinschätzung der Nanotechnologie vorgenommen.

Wie gefährlich sind Nanoversiegelungen?

Die oben genannten Studien beschäftigen sich vorwiegend mit Nanoprodukten im Lebensmittelbereich und solchen mit direktem Kontakt zur Haut. Bei Nanoversiegelungen dagegen besteht die größte Gefahr während der Anwendung. Ist die Versiegelung einmal ausgehärtet, wirkt sie als Schutzschicht auf der Oberfläche und ist gesundheitlich unbedenklich. Anders bei der Anwendung: Durch zu fein verteilte Partikel können diese in die Lunge geraten und Vergiftungen verursachen, wie ein Bericht des Bundesamts für Risikoforschung vermutet. 

Das zuständige Bundesamt für Risikobewertung (BfR) schreibt dazu:
"Aerosole mit einer Tropfengröße von 10 Mikrometern entstehen nur bei Ausbringen des Produkts aus Spraydosen mittels Treibgas. Tropfen dieser Größe gelangen tief in die Lunge und sind in der Lage, die Lungenfunktion zu beeinträchtigen."

Aus diesem Grund gibt es bei Heureka Nano keine Aerosol-Sprays, wie sie von einigen Einzelhändlern und Schuhhandelsketten angeboten werden. Bei uns erhalten Sie ausschließlich Pumpsprays, die ohne Aerosol auskommen. Dadurch werden die Partikel nicht so fein verteilt, sondern bilden größere und damit schwerere Tröpfchen, die nicht lungengängig sind und durch ihr Gewicht sofort nach unten fallen. Somit besteht für Sie bei der Anwendung unserer Produkte keine Gefahr. Wir empfehlen Ihnen dennoch, bei der Anwendung stets Gummihandschuhe zu tragen diese in gut belüfteten Räumen durchzuführen, damit die Oberfläche schnell aushärten und der in der Versiegelung als Lösemittel enthaltene Alkohol entweichen kann. Bei uns wird das Thema Sicherheit groß geschrieben. Gerne können Sie sich bei weiteren Fragen bei unserem Support informieren.